| 1896 |
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Am 28.10.1896 gründen 13 katholische Studierende an der Technischen Hochschule Darmstadt die AV Nassovia. Gründungssenior: Joseph Kehrein. Prinzipien: religio, scientia, amicitia. Später (1907) werden sie durch "patria" ergänzt. |
| 1897 |
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Aufnahme als befreundete Verbindung in den Cartellverband farbentragender katholischer deutscher Studentenverbindungen (CV). |
| 1901 |
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Aufnahme als Vollmitglied in den CV. |
| Bis 1913 |
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... durchlebt Nassovia eine wechselvolle Geschichte, geprägt durch Anfeindungen von außen, besonders durch schlagende Verbindungen, mangelnde Anerkennung seitens der Hochschule, rückläufige Mitgliederzahlen. Der jungen Verbindung wird ihre enge Bindung an die katholische Kirche und ihre angeblich mangelnde patriotische Einstellung vorgeworfen. Allen äußeren Einflüßen zum Trotz festigt sich aber die neue Gemeinschaft und Nassovia wird gegen Ende dieser Epoche zur stärksten Verbindung in Darmstadt. |
| 1913 |
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Bezug des eigenen Hauses am Ballonplatz 5. |
| 1914 - 1918 |
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Während des 1. Weltkrieges kommt das Verbindungsleben fast vollständig zum Erliegen, 18 Bundesbrüder fallen. |
| 1919 |
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Unmittelbar nach Ende des 1. Weltkrieges wird das Verbindungsleben durch tatkräftige Unterstützung älterer Bundesbrüder wieder aufgenommen. Die Mitgliederzahlen steigen rasch an. Der Fuxenstall des Wintersemesters 1920/21 hat mit 36 Mitgliedern einen nicht wieder erreichten Stand. |
| 1921 |
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Auf dem 25. Stiftungsfest wird beim Festkommers unter der Leitung des Seniors Hermann Malsy die 2. CV - Verbindung in Darmstadt, die KDStV Rheinpfalz publiziert. Die katholischen Verbindungen finden im Gegensatz zur Zeit vor dem 1. Weltkrieg die Anerkennung der Repräsentanten der Hochschule. |
| 1932 |
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... setzt sich das blühende Verbindungsleben trotz schwieriger politischer und wirtschaftlicher Umstände fort. |
| 1933 - 1945 |
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Unter der nationalsozialistischen Herrschaft werden auch die Studentenverbände "gleichgeschaltet". Widerstand dagegen erweist sich auf längere Sicht als aussichtslos. Im 2. Weltkrieg fallen 18 Bundesbrüder bzw. werden vermißt. |
| 1935 |
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Unter dem stärker werdenden nationalsozialistischem Druck löst sich der CV auf. |
| 1936 |
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Suspendierung der aktiven Verbindung auf dem 40. Stiftungsfest. Bundesbruder Dr. Josef Pleser wird zum Philistersenior gewählt. Er übt dieses Amt 25 Jahre lang aus und führt Nassovia in der Zeit des Nationalsozialismus mit Mut und Tatkraft. |
| 1938 |
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Letztes Stiftungsfest in Darmstadt, zwangsweise Auflösung des Altherrenverbandes (AHV). |
| 1946 |
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Anläßlich des 50. Stiftungsfestes auf Schloß Baldeney wird der AHV wiederbegründet. Im selben Jahr wird die Katholische Studentengemeinde (KSG) als erste studentische Vereinigung an der TU-Darmstadt gegründet und lizensiert. Aus ihr entwickeln sich später die Katholischen Korporationen, die schon vor dem 2. Weltkrieg bestanden hatten. |
| 1947 |
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Die Mitgliederzahlen der KHG steigen stark an und es bilden sich einzelne Gruppen. Die Gruppe Michael faßt den Beschluß Kontakt zum AHV der Nassovia aufzunehmen. |
| 1949 |
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Nach zähem Ringen zwischen der dem alten Verbindungsstudententum kritisch gegenüberstehenden Nachkriegsgeneration und der eher traditionell geprägten Altherrenschaft gelingt es, die anfänglich losen Kontakte über eine Patenschaft in ein Verhältnis Aktivitas-Altherrenschaft zu überführen. Damit ist Nassovia, deren Existenz dem Geist und Sinn nach nie geendet hatte, als eine den Lebensbund von Alt und Jung verkörpernde Gemeinschaft wiedererstanden. Wiederbegründungssenior ist Bundesbruder Herbert Eller. |
| 1952 |
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Nassovia gründet die KDStV Nibelungia zu Brünn in Darmstadt wieder. |
| 1956 |
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60. Stiftungsfest, Grundsteinlegung für das neue Haus in der Alexanderstraße 27. |
| 1958 |
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Das Nassovenhaus wird bezogen. |
| 1959 - 1966 |
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Nassovia zieht viele neue Mitglieder an, das Verbindungsleben blüht. |
| 1967 - 1971 |
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Die Ausläufer der 68er Bewegung erreichen die Verbindung. Neue Formen und Inhalte werden erprobt. Es zeigt sich aber, daß sie den guten traditionellen Kern nicht ersetzen können. Einer großen Anzahl von Alten Herren und Inaktiven ist es zu verdanken, daß die Verbindung die schwere Zeit ohne Schaden übersteht. |
| 1971 |
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Die Feier des 75. Stiftungsfestes zeigt deutliche Merkmale einer Konsolidierung. |
| 1976 |
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Diese Tendenz setzt sich auf dem 80. Stiftungsfest fort. Es entsteht der Eindruck, als sei ein Ruck durch die Verbindung gegangen. Eine neue Satzung wird verabschiedet. |
| 1983 |
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Die 97. Cartellversammlung findet in Darmstadt statt. Das Ortskommitee steht unter der Leitung von Bundesbruder Prof. Dr. Siegbert Keller. Der Vorort wird von den drei Darmstädter CV-Verbindungen gebildet. Nassovia ist mit den Bundesbrüdern Norbert Hoffmann, Christian Hoening und Marcus Haugwitz im Vorort vertreten. |
| Bis 1990 |
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... wächst die Aktvitas der Verbindung auf bis zu 50 Studenten an. Skifreizeiten und die einmal pro Semester stattfindenden Fahrten der Aktiven stehen für die gute Stimmung in der Verbindung. |
| Ab 1990 |
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... werden rückläufige Mitgliederzahlen wie bei anderen Verbindungen auch bei Nassovia zum Problem. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Zu nennen sind die sinkende Bereitschaft, sich in Vereinigungen zu engagieren, die rückläufigen Stundentenzahlen an der TU-Darmstadt und die sich entspannende Lage am Wohnungsmarkt. Auf diese Entwicklung reagiert Nassovia mit verstärkter Werbung von Mitgliedern und einem Ideenwettbewerb "Nassovia2000", mit dem die Planung für die Umgestaltung des Verbindungshauses eingeleitet wird. |
| 1996 |
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Das 100. Stiftungsfest wird gemeinsam mit dem 75. Stifutungsfest der KDStV Rheinpfalz am Pfingstwochenende gefeiert. Unter der Leitung von Senior Bbr. Hubertus Feindler findet der Festcommers im Luisenzentrum mit über 60 chargierenden Verbindungen statt. Der Festgottesdienst in St. Ludwig und der danach anschließender Umzug durch die Stadt sind weitere Höhepunkte des Wochendes. |
| 1998 |
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Die Aktivitas besteht aus 25 Bundesbrüdern. Das neue Nassovenhaus steht und ist neu eingeweiht worden. Zehn komfortabele Zimmer (mit eigenen Naßzellen) mit Quadratmeterzahlen von 15 bis 30 und Mietpreisen zwischen 280 DM und 400 DM warm.
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