Kontakt

Katholische Deutsche Studentenverbindung Nassovia

 

Alexanderstraße 27
64283 Darmstadt
Anfahrtskizze

 

Tel.: 06151 / 17741-0
Fax: 06151 / 17741-10

 

Weitere Kontaktdaten gibt es Im Menüpunkt Chargen.

Geschichte des CV

 

Gemeinsam mit anderen katholischen Studendenverbindungen in ganz Deutschland, aber auch darüber hinaus sind wir zusammen im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen organisiert. Durch den Kontakt zu anderen Studentenverbindungen an fast allen deutschen Hochschulstandorten kommt nich nur ein reger Austausch mit Studierenden aus anderen Städten, Regionen und Ländern zustande, es ergeben sich weiterhin bei Besuche oder Studienplatzwechseln direkt Anlaufstellen mit denen man inder Stadt schnell zurecht kommt und Anschluss findet. Katholische Verbindungen finden sich also nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Staaten, wie Polen, Italien, Österreich oder der Schweiz. Auch mit Studentenverbindunge in Japan und Afrika besteht in lebhafter Autausch und gegenseitige Unterstützung.

 

Überblick über die Geschichte des Cartellverbandes

Anfang 19. Jhd.

 

In den deutschen Ländern herrschte eine religiöse Gleichgültigkeit vor, oft ist eine dem Katholizismus feindliche Gesinnung festzustellen. Schlagende Verbindungen geben den Ton an; Katholiken werden unterdrückt - dies fordert zum Wiederstand heraus.

1837

 

Verhaftung des Kölner Erzbischofs. Dies hat unter anderem die Gründung katholischer Vereine zur Folge.

15.11.1844

 

Bavaria Bonn wird als erste katholische Verbindung gegründet.

15.02.1851

 

Franz Lorenz Gerbl gründet die Aenania München, welche aus einem Leseverein hervorgeht. Er ist es auch der einen Breslauer Leseverein zur Gründung einer Verbindung, der Winfridia Breslau, bewegt.

6.12.1856

 

Aenania München schließt mit Winfridia Breslau, einen Cartellvertrag ab. Hintergrund dieses Vertrages war gegenseitige Unterstützung und Ermunterung in der, für katholische Verbindungen, immer noch schweren Zeit.

1864

 

Treffen katholischer Verbindungen und Vereine in Würzburg. Sie gründen den Würzburger Bund, der jedoch schon auf der Gründungsversammlung im Streit, ob Farben getragen werden oder nicht, wieder zerfällt. Die farbentragenden Verbindungen gehen in den CV über, die nicht farbentragenden gründen den KV.

Der CV wächst in der Folgezeit durch Aufnahme neuer Verbindungen.

1876

 

Suevia Berlin wird zunächst als freie Vereinigung in den CV aufgenommen. Seitdem werden Verbindungen zunächst zur Absolvierung einer Probezeit als freie Verbindung aufgenommen.

Ende 19. Jhd.

 

... gründen sich katholische Technikerverbindungen. Diese können aber wegen fehlendem Maturitätsprinzip nicht Mitglieder des CV's werden. So gründet sich der Starkenburger CV, ein Zusammenschluß aus Normannia (Karlsruhe), Nassovia (Darmstadt), und Rheno-Saxonia (Köthen).

1901

 

Der Starkenburger CV geht in den CV mit allen Verbindungen ausser Rheno-Saxonia auf.

1910

 

Der KDV, der sogenannte "Kleine CV" tritt dem CV bei. Bis dahin galt der Grundsatz, das an jedem Hochschulstandtort nur eine CV Verbindung aufgenommen werden kann. Alle anderen organisierten sich im KDV.

In dieser Zeit bildet sich der "Weiße Ring" aus vier Verbindungen die, entgegen dem CV Comment und entsprechend den schlagenden Verbindungen, das Cartellbrüderliche Sie einführen wollten.

Anfang 20. Jhd.

 

Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges kommt es zu Auseinandersetzungen mit den schlagenden Verbindungen. Diese reichen bis zu öffentlichen Schlägereien, bei denen auch Todesopfer zu beklagen sind (etwa der Nassove Anton Geser 1906 in Graz). Es werden im Zuge dessen behördliche Maßregelungen und soger Verbote erlassen.

Hauptvorwurf der schlagenden Verbindungen ist die angebliche mangelnde Vaterlandsliebe. Deshalb nimmt der CV 1907 ausdrücklich das Prinzip Patria in seine Satzung auf.

1918

 

Es herrscht ein starker Andrang von Studenten an deutschen Universitäten und ebenso den Verbindungen. Viele neue CV Verbindungen werden gegründet.

1931

 

Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus, da es Burschen verboten war in die NSDAP einzutreten.

Ab 1933

 

... wird der CV intern gleichgeschaltet. Das Katholizitätsprinzip muss aufgegeben werden und das Führerprinzip wird eingeführt.

6.05.1933

 

Der Vorort gibt dem Führer ein Treuegelöbnis ab. Dies führt zur Distanzierung und Abspaltung des fortan eigenständigen Österreichischen CV (ÖCV).

27.10.1935

 

Der CV löst sich auf um seine Ziele nicht verraten zu müssen. In der Folge tun dies auch viele Verbindungen.

1946

 

Der Altherrenbund (AHB) wird wiederbegründet. Mit dem Ziel, einen einheitlichen katholischen Verband zu gründen, wird die KSG ins Leben gerufen.

1947

 

In der US-Zone werden Studenten in den AHB aufgenommen, um die Wiederbegründung der Verbindungen zu erreichen.

1950

 

Auf der 64. Cartellversammlung wird der CV wieder begründet.

1963

 

Verbändeabkommen mit dem ÖCV

1974

 

Verbändeabkommen mit dem TCV

1976

 

Gründung des Europäischen Kartellverbandes (EKV) als Arbeitsgemeinschaft katholischer europäischer Studentenverbände.

Ihm gehören an:

  • in Deutschland

    • der CV

    • der RKDB (Ring katholischer deutscher Burschenschaften)

    • der KV (Kartellverband deutscher Studentenvereine)

    • der UV (Unitas-Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine)

  • in Österreich

    • der MKV (Mittelschüler-Kartell-Verband)

    • der ÖCV (Österreichischer Cartellverband)

    • der RkaB (Ring katholisch-akademischer Burschenschaften)

    • die KÖL (Kathloische Österreichische Landsmannschaften)

    • der ÖKV (Kartellverband österreichischer Studentenvereine)

  • in Italien der StMV (Südtiroler Mittelschülerverband)

  • in Belgien der KVHV (Katholischer Hochschulstudentenverband)

  • in der Schweiz der StV (Schweizerischer Studentenverein)

  • sowie einzelne Verbindungen in Vaduz, Budapest und Straßburg.

Hier eine Auflistung aller Verbindungen und Verbände des EKV mit Links zu deren Homepage.